Haben Sie die Zeit für den Hausverkauf?

Haben Sie die Zeit für den Hausverkauf?

Ein Hausverkauf kann sehr zeitintensiv und nervenaufreibend sein. Doch bevor es überhaupt zum erfolgreichen Verkauf eines Hauses kommen kann, müssen Verkäufer viele verschiedene Schritte berücksichtigen und Phasen durchlaufen. Wer dagegen Vollzeit arbeitet, bei dem kann sich der Hausverkauf in die Länge ziehen. Immobilienprofis empfehlen auf folgende Schritte zu achten, wenn Sie in optimaler Zeit verkaufen möchten.

Um sich viel Zeit zu sparen, ist eine gute Vorbereitung für den Hausverkauf ist das A und O. Denn das planlose Austesten kann Eigentümer durchaus Geld kosten. Fragen wie: „Wer ist die richtige Zielgruppe?“ und „Wie bewerbe ich meine Immobilie?“ sollten schon im Vorfeld geklärt werden. Wer nicht vorausschauend plant, wird seine Immobilie nicht zeitnah und zum optimalen Preis verkaufen können.

Auch der Papierkram ist zeitintensiv und nervenaufreibend beim Hausverkauf. Unterlagen wie z.B. Bauplan/Lageplan, Grundbuchauszug, Versicherungsunterlagen, Energieausweis usw. müssen für den Hausverkauf vorliegen. Hier kann es sein, dass manche Unterlagen nicht mehr vorliegen oder verloren gegangen sind und somit nochmal neu beantragt werden müssen, was den ganzen Verkaufsprozess auch nochmal verzögern könnte.

Ebenso ist genügend Zeit für den Vermarktungsprozess erforderlich. Die Immobilie kann z.B. online, in Zeitungen oder mit dem Verkaufsschild vor dem Haus beworben werden. Nicht nur für die Online-Vermarktung werden professionelle Fotos benötigt, die die Immobilie im besten Licht darstellen. Vor allem das Exposé, welches die Visitenkarte der Immobilie ist, muss einen positiven Eindruck der Immobilie hinterlassen. Dabei darf nicht vergessen werden: ist die Immobilie erstmal auf dem Markt, wird das Telefon pausenlos klingeln und im E-Mail-Postfach werden sich die Anfragen stapeln.

Ist der erste Kontakt zu Interessenten hergestellt, muss entschieden werden, ob man eine Massenbesichtigung oder Einzelbesichtigungen durchführen möchte. Massenbesichtigung bedeutet, dass sich viele Menschen unkontrolliert durch die eigenen vier Wände bewegen. Wer noch in seiner Immobilie wohnt, dem ist das meistens nicht so recht. Einzelbesichtigungen dagegen bedeuten zeitlich einen viel größeren Aufwand.

Nach dem Besichtigungstermin kommt es im besten Falle mit Interessenten zum Verkaufsgespräch. Hier muss sich der Verkäufer bestens auf die Argumentation des Kaufinteressenten vorbereiten. Dabei sollte man immer sachlich und emotionslos bleiben und sich immer genug Bedenkzeit nehmen, um ein Gegenangebot abzugeben. Eine große Hilfe ist hierbei ein Immobilienmakler – dieser übernimmt das komplette Verkaufsgespräch. Er kennt durch seine langjährige Erfahrung alle Tricks und Versuche der Interessenten, den Kaufpreis zu drücken.

Sind sich beide Parteien einig, ist es für Verkäufer ratsam, die Bonität des Käufers zu prüfen. Denn kann er sich die Immobilie nicht leisten, kommt es zur Rückabwicklung des Kaufs. Verkäufer kann dies unter Umständen bares Geld kosten. Profi-Makler wissen, wie sie die Bonität der Käufer prüfen.

Sollte es im besten Falle zu einer Vertragsunterzeichnung für die Immobile kommen, muss das Ganze von einem Notar durchgeführt werden. Dieser wird für gewöhnlich vom Käufer gewählt. Wer privat die Immobilie verkauft, sollte aber darauf achten, welchen Notar der Käufer auswählt. Schließlich bereitet der Notar den Kaufvertrag vor. Ein Profi-Makler bereitet auch den Kaufvertrag für den Notar vor und vertritt vor dem Notar die Interessen seines Auftraggebers.

Sie wünschen sich beim Hausverkauf Unterstützung, jemanden, der Ihnen alle zeitraubenden Aufgaben abnimmt?  Kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern.

 

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Warum Sie Emotionen beim Hausverkauf vermeiden sollten

Warum Sie Emotionen beim Hausverkauf vermeiden sollten

Wer Jahrzehnte in seinem Traumhaus gewohnt hat, dem fällt es nicht nur schwer, sich davon zu trennen, sondern auch den Preis richtig einzuschätzen und bei Preisverhandlungen neutral und sachlich zu bleiben. Interessenten sind aber die schönen Erinnerungen des Noch-Eigentümers in der Regel nichts wert, was sie gelegentlich auch zum Ausdruck bringen. Hierauf sollten Immobilienverkäufer vorbereitet sein, wenn Sie erfolgreich verhandeln möchten.

Profi-Makler machen öfters die Erfahrung, dass Interessenten taktlos über die Immobilie, die Einrichtung oder den Geschmack des Verkäufers sprechen. Geschmacksfragen werden zu Mängeln der Immobilie gemacht. Die Fliesen im Bad oder die Einbauküche müssen raus. Nicht selten ist das ein Versuch, zusätzlichen Aufwand mit der Immobilie zu demonstrieren und so den Angebotspreis zu drücken. Den Eigentümern fällt es in diesen Situationen häufig schwer, das auf sich sitzen zu lassen und angemessen zu reagieren.

Solche Besichtigungstermine sind für beide Seiten oft nicht zielführend. Deshalb raten Experten, die Emotionen auszublenden, die Eigentümer mit ihren Immobilien verbinden. In der Regel klappt das mit guter Vorbereitung am besten. Wenn Verkäufer gelassen bleiben und auf derartige Bemerkungen souverän reagieren, können sie derartige Gespräche wieder zurück in sachliche Bahnen führen.

Ein Profi-Makler ist nicht nur durch seine langjährige Erfahrung bestens mit der Führung solcher Gespräche vertraut, er hat durch seine umfangreichen Kenntnisse auch immer die passenden Argumente parat. Er kennt die Tricks der Interessenten und wie man angemessen auf sie reagiert, um ihre Argumente zu entkräften und die potenziellen Käufer trotzdem nicht zu vergraulen.

Äußert der Interessent zum Beispiel sein Missfallen über die Einbauküche oder andere Einbauten – beziehungsweise fehlende Einbauten – kann ein Profi-Makler sich dies sogar im Sinne seines Auftraggebers zu Nutze machen.

Denn wenn der Immobilienverkäufer unbedingt an seinen Preisvorstellungen festhalten möchte, sind oft andere Angebote nötig, um dem Interessenten entgegenzukommen. Profi-Makler wissen in solchen Fällen genau, wie sie ihren Verhandlungsspielraum nutzen oder auch erweitern können. Zum Beispiel könnte angeboten werden, die entsprechenden Einbauten zu entfernen, beziehungsweise fehlende Einbauten oder Inventar zuzugeben. Andere Möglichkeiten wären auch Flexibilität bei Übergabezeitpunkt der Immobilie oder auch dem Zahlungstermin. Durch ihre Unparteilichkeit sorgen Profi-Makler für Ausgleich zwischen den Parteien. Sie verstehen es auch bei verhärteten Fronten, die Verhandlungspartner wieder zum sachlichen Gespräch zurückzuführen.

Wie die Verhandlungen zwischen Verkäufer und Interessent verlaufen und zu welchem Ergebnis sie führen, ist davon abhängig, wie sachlich Verkäufer und Interessent argumentieren können. Wer emotional wird, lässt sich vielleicht zu Entscheidungen hinreißen, die er im Nachhinein bereut. Wer dagegen selbstbewusst in die Verhandlung geht, weil er weiß, dass der Wert seiner Immobilie professionell ermittelt wurde, er gut auf mögliche Einwände der Interessenten vorbereitet und gelassen ist, der hat gute Chancen, seine Preisvorstellungen umzusetzen.

Sie wünschen sich beim Hausverkauf eine neutrale Person mit Verhandlungsgeschick an Ihrer Seite? Kontaktieren Sie uns. Wir sind zwar Makler aus Leidenschaft, führen aber Ihre Preisverhandlung neutral und sachlich.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

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Was Sie über das Vergleichswertverfahren wissen müssen

Was Sie über das Vergleichswertverfahren wissen müssen

Unter den Verfahren zur Ermittlung des Wertes einer Immobilie ist das Vergleichswertverfahren beliebt. Es gilt als sehr präzise und berücksichtigt die Lage am Immobilienmarkt. Allerdings gibt es auch Situationen, in denen es weniger gut passt. Auf Folgendes ist bei Vergleichswertverfahren zu achten.

Die Grundidee des Vergleichswertverfahrens ist: Eine Immobilie ist so viel wert, wie jemand dafür zu zahlen bereit ist. Ist also die Nachfrage nach der jeweiligen Immobilie gering, sinkt auch ihr Wert. Ist jedoch die Nachfrage hoch, kann die Immobilie mehr wert sein, als Grundstück und Bau zusammen gekostet haben.

Das Vergleichswertverfahren kommt dann zur Anwendung, wenn es für die betreffende Immobilienart eine gewisse Anzahl vergleichbarer Objekte gibt. Profi-Makler wissen genau, wann das Verfahren anzuwenden ist. Das ist bei Eigentumswohnungen, unbebauten Grundstücken und Reihenhäusern oft der Fall. Für eine Wohnung in der Großstadt lassen sich manchmal im gleichen Haus oder in der gleichen Straße auch Wohnungen mit vergleichbarer Größe und vergleichbarem Schnitt finden. In ländlichen Regionen ist es dagegen häufig schwieriger, passende Vergleichsobjekte zu finden.

Ist keine ausreichende Zahl an Immobilien mit vergleichbarer Lage, Größe, Ausstattung, Alter und so weiter vorhanden, raten Immobilien-Experten dazu, anstatt des Vergleichswertverfahrens auf das Sachwertverfahren zurückzugreifen.

Um Immobilien miteinander zu vergleichen zu können, dienen die Kaufpreissammlungen der örtlichen Gutachterausschüsse als Grundlage. In den Kaufpreissammlungen werden alle notariell beurkundeten Transaktionen von Immobilien gesammelt und analysiert. Profi-Makler wissen durch ihre langjährige Erfahrung genau, auf welche Datenbasis sie zurückgreifen müssen.

Nur wenn eine genügend große Anzahl von vergleichbaren Immobilientransaktionen gegeben ist, ist eine qualitativ sichere Einschätzung möglich. Alternativ kann auch die Bodenrichtwertkarte als Grundlage dienen. Diese wird ebenfalls von den Gutachterausschüssen erstellt. Diese beinhaltet unter anderem die bauliche Nutzung und den Grundstückswert in den jeweiligen Lagen der Gemeinde.

Zusätzlich lässt der Profi-Makler bei der Wertermittlung auch Zu- und Abschläge einfließen. Befindet sich die Immobilie beispielsweise an einer vielbefahrenen Straße, ist ihr Wert niedriger als beispielsweise eine Immobilie am Ende einer Sackgasse.

Außerdem ist wichtig zu wissen, dass der Wert einer vermieteten Wohnung, die als Kapitalanlage verkauft werden soll, etwa 20 Prozent niedriger anzusetzen ist, als der einer bezugsfreien. Denn in der Regel suchen Interessenten eine Wohnung zur Selbstnutzung. Bei einer bereits vermieteten Wohnung müssten sie dann dem Mieter auf Eigenbedarf kündigen. Dieses Verfahren ist jedoch aufwendig und oft langwierig.

Sie wollen Ihre Immobilie professionell bewerten lassen, wissen aber nicht welches Verfahren sich dafür anbietet? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Privater Immobilienverkauf: Die 7 größten Stolperfallen

Privater Immobilienverkauf: Die 7 größten Stolperfallen

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Haben Sie alles im Blick beim privaten Immobilienverkauf?

Fehler beim privaten Immobilienverkauf kosten oft viel Geld und können richtig teuer werden. Es geht um viel Geld, wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen möchten. Machen Sie Fehler, so kann dies sehr teuer für Sie werden und es kann sogar zur Verhinderung eines Kaufabschlusses kommen. Da der Immobilienverkauf oft eine emotionale, komplexe und zeitaufwendige Angelegenheit ist, möchten wir Ihnen die 7 größten Stolperfallen aufzählen, die beim privaten Immobilienverkauf sehr häufig vorkommen.

  1. Enorme Unterschätzung des Aufwandes

    Viele Immobilienbesitzer stürzen sich unvorbereitet in das „Abenteuer“ Immobilienverkauf, ohne eine genaue Vorstellung davon zu haben, was konkret sie erwartet. Faktoren wie der finanzielle Aufwand, der zeitlicher Aufwand und die Einhaltung gesetzlicher Richtlinien, werden anfänglich nicht beachtet. Meistens fehlt es an einem tieferen Verständnis für die Einhaltung von organisatorischen Abläufen und deren Notwendigkeiten. Die ungenügende Vorbereitung ist Stolperstein Nummer 1 und nicht zu unterschätzen.

  2. Unterlagen die fehlen oder nicht auf Ihre Richtigkeit überprüft sind

    Sehr oft fehlen Unterlagen vom Grundbuchamt, der Baubehörde oder den Versorgungsträgern, welche jedoch zum Verkauf zwingend notwendig sind. Es ist wichtig zu wissen ob Baulasten oder Grunddienstbarkeiten eingetragen sind und ob deren Fortbestand noch notwendig ist. Ohne umfassende Unterlagen erhält der Käufer nur selten eine Finanzierung durch seine Bank. Fragen der Bank nach Kubikmeter-Umbauten-Raum, die Beschreibung des Ist-Zustandes der Immobilie und vieles mehr, sollten Sie beantworten können.

  3. Falscher Verkaufspreis, ein Stolperstein mit Folgen

    Ein falscher, zu hoher oder zu tiefer Verkaufspreis kann Ihnen viel Geld kosten. Es ist also notwendig, einen marktgerechten Verkaufspreis von Anfang an zu finden. Dazu benötigen Sie nicht die Aussagen der Nachbarschaft, sondern Erfahrung im Bewerten von Immobilien, den aktuellen Bodenrichtwert, den Bau-Index und die richtige Bewertungsmethode. Sind Sie hierbei unsicher, so nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch.

  4. Qualitätsmängel bei den Vermarktungsunterlagen, wie z.B. dem Exposé

    Eine lohnende Investition ist die Erstellung von gutgemachten Bildern, aussagefähigen Texten und eine verständliche immobilienbezogene Textbeschreibung. Ihr Hauptaugenmerk sollte auf den Bildern gerichtet sein, denn Bilder sagen mehr als tausend Worte. Ein Muss ist heute die 360 Grad Ansicht Ihrer Immobilie sowohl in der Außen-, wie auch der Innenansicht. Sind alle Faktoren für ein harmonisches Exposé berücksichtigt, ist dies ein Meilenstein im Verkauf.

  5. Unzureichende Besichtigungsabläufe

    Der alte Spruch, „Der erste Eindruck ist entscheidend“, gilt auch bei den Besichtigungen. Home-Staging, ein Gewinnfaktor von bis zu 15%, ist gerade bei in die Jahre gekommene Häuser und Wohnungen von enormer Bedeutung. Der Käufer möchte nicht Ihren Wohn- und Lebensstiel übernehmen, sondern benötigt eine zukunftsorientierte Wohnvorstellung. Sollte Home-Staging nicht in Betracht kommen, so helfen oft kleine Veränderungen im Wohnumfeld um eine positive Atmosphäre zu schaffen. Unseren Kunden empfehlen wir daher unseren 10-Punkte-Plan zur Verkaufsoptimierung, welchen Sie bei uns kostenlos beziehen können.

  6. Die Verkaufspreisverhandlungen

    Nach einer erfolgreichen Erst-, oder Zweitbesichtigung kommt es nun zur Kaufpreisverhandlung. Hierfür ist es notwendig, sich eine passende Preisstrategie im Vorfeld festzulegen. Die Hürde der Kaufpreisverhandlung führt oft zu festgefahrenen Situationen, bei denen nur ein externer Vermittler die Situation bereinigen kann. Dies muss nicht zwangsläufig zu einer Preissenkung führen, denn ein professioneller Immobilienvermittler kennt diese Situationen und hat sie oft gemeistert.

  7. Bonitätsüberprüfung und die Vermeidung einer Rückabwicklung

    Sind alle Hemmnisse im Vorfeld der Kaufzusage beseitigt, steht nun der Notarvertrag an. Der Verkäufer und der Käufer sind immer gleichzeitig Schuldner gegenüber den Notarkosten. Haben Sie nicht mit geeigneten Maßnahmen überprüft, ob z.B. der Käufer auch zahlungsfähig ist, kann es u.a. zur Rückabwicklung des Notarvertrages kommen. Lassen Sie sich vom zukünftigen Käufer eine Bankbestätigung aushändigen und dies vor Beantragung eines Kaufvertrages. Beachten Sie das Geldwäschegesetz und die DS-GVO (Datenschutzgrundverordnung), dann steht einer reibungslosen Abwicklung nichts mehr im Wege.

    Kategorie: Magazin, Immobilienkauf , Immobilienverkauf

Trotz hoher Nachfrage: Ein gutes Exposé ist ein Muss beim Immobilienverkauf

Trotz hoher Nachfrage: Ein gutes Exposé ist ein Muss beim Immobilienverkauf

Serie Immobilienvermarktung: 9

Immobilienmakler verlassen sich nicht nur auf ein Inserat in den Online-Portalen. Sie erstellen für jede Immobilie ein hochwertig gestaltetes Exposé. Aber ist das in Zeiten hoher Nachfrage überhaupt noch notwendig? Die Antwort ist ein ganz klares: Ja. Wir verraten warum.

Im Exposé sind alle wichtigen Informationen zu einer Immobilie zusammengefasst. Egal ob ausgedruckt oder online: Das Exposé ist die Präsentationsfläche für eine Immobilie. Von harten Fakten wie dem Baujahr, dem Verkaufspreis und dem Energieverbrauch über Grundrisse bis hin zu Fotos und lebhaften Beschreibungen des Objekts. Nachdem Kaufinteressenten durch die Seiten geblättert haben, sollten im Idealfall keine Fragen mehr offenbleiben.

Doch natürlich ist mit einem hochwertig gestalteten Exposé auch einiges an Aufwand verbunden. Sie müssen Texte schreiben, Fotos machen, die Seiten gestalteten und natürlich alle wichtigen Unterlagen zusammensuchen. Privatverkäufer sparen sich diesen Schritt gerne. Das kann gleich mehrere unangenehme Folgen haben. Denn mit einem guten Exposé schaffen Sie es nicht nur, echte Interessenten von Scheininteressenten zu trennen, Sie präsentieren Ihre Immobilie außerdem im besten Licht. Wenn die Immobilie hochwertig präsentiert wird, sind Käufer eher gewillt den angemessenen Preis zu zahlen. Der Immobilienkauf ist keinesfalls bloß rational, sondern auch stark von Emotionen geprägt.

Der Wert einer Immobilie wird von Interessenten völlig anders eingeschätzt, wenn diese mit einer modernen, hochwertigen Einrichtung präsentiert wird, als wenn sie voller Trödel ist und das dreckige Geschirr noch in der Spüle steht. Ähnlich ist es auch mit der Präsentation der Immobilie. Ein einfaches Inserat mit schlechten Fotos und einem kurzen Text überzeugt weniger als ein mühevoll gestaltetes Exposé.

Natürlich ist es trotzdem wichtig, bereits beim Inserat auf professionelle Fotos und informative Texte zu setzen. Die Aufgabe besteht darin, genau so viele Informationen preis zu geben, dass Interessenten bereit sind, ein Kontaktformular auszufüllen, um das Exposé zugesendet zu bekommen. So sieben Sie direkt die echten Interessenten aus – eine Aufgabe, die gerade in Zeiten der hohen Nachfrage besonders wichtig ist. Sonst passiert es schnell, dass das Mailfach überquillt und Sie als Eigentümer überhaupt nicht wissen, wer von all den Anfragern ernsthaftes Interesse hat und wer sich nur mal anschauen möchte, wie das Immobilienangebot in der Nachbarschaft aussieht.

Vielleicht ist Ihnen in diesem Text schon aufgefallen, dass wir häufig das Wort „hochwertig“ verwendet haben. Denn zum Schluss ist noch zu sagen, dass Exposé nicht gleich Exposé ist. Die Qualität ist hier durchaus entscheidend. Wenn Sie ein Exposé erstellen ist es besonders wichtig, die relevantesten Informationen für Ihre Zielgruppe hervorzuheben. Außerdem ist die visuelle Gestaltung hier das A und O. Wenn Sie selbst kein Händchen für gute Fotos haben und sich mit Grafikgestaltung nicht auskennen, ist es sinnvoll, diese Aufgaben einem Profi zu überlassen.

Sie möchten bei der Vermarktung Ihrer Immobilie professionell vorgehen und so den besten Preis erzielen? Kontaktieren Sie uns jetzt. Wir beraten Sie gerne.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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